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„Es war ein Riesenschritt in der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung“, vergleicht IT-Leiter Josef Kert von der Salzburger Flughafen GmbH das Danach mit der Zeit vor der Einführung einer kompletten ERP-Lösung im Jänner 2003. Während ein Passagier einen gut organisierten Flughafen üblicherweise nur beim Check-In in der Abflughalle wahrnimmt oder überfliegend von oben sieht, umfasst die interne Verwaltung eines Flughafens zahlreiche Pflichten.
Als Eigentümer der Liegenschaft zählen die Vermietung von Geschäftslokalen ebenso zu den Kernaufgaben wie die bauliche Instandhaltung der Gebäude oder einer 2850 Meter langen Start- und Landebahn. Zudem müssen die elektronischen Außenanlagen sowie der Fuhrpark gegebenenfalls repariert und gewartet werden, während mehrere hunderte Tankaufträge in ihrer Abwicklung zu bewältigen sind.
Eine kleine „Dorfgemeinschaft“ von rund 1000 Personen erzeugt zusätzlich tagtäglich Systemdaten, die zeitgerecht verarbeitet werden müssen. Konkret stellt der Salzburg Airport W.A. Mozart ein umfassendes Anwendungsgebiet für die Buchhaltung, Kostenrechnung und Warenwirtschaft dar.

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