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Lernendes Modul von Ramsauer & Stürmer spart Arbeitszeit ein und reduziert Kosten

Mit dem Electronic Banking Plus-Modul präsentiert das Salzburger Softwarehaus Ramsauer & Stürmer erstmals ein „lernfähiges“ Modul. Es merkt sich wesentliche Kennzeichen der vom Bankinstitut ins Kundensystem transferierten Datensätze und findet in weiterer Folge die offenen Posten in der Buchhaltung. Die Quote für das Finden liegt in der praktischen Anwendung bei 90 Prozent. Diese Automatisierung bedeutet für den Softwareanwender eine Zeitersparnis, eine Kostenreduktion sowie eine Minimierung von Fehlerquellen.

Das Electronic Banking Plus-Modul von Ramsauer & Stürmer ermöglicht Kontoauszüge in elektronischer Form zu erhalten, wobei die Bankbelege in Tabellenform abgebildet werden. Der elektronische Datentransfer beschränkt sich sozusagen nicht ausschließlich auf die standardisierte Ausrichtung Kunde zu Bank, sondern etabliert auch den umgekehrten Weg. Für einen reibungslosen Ablauf genügt, dass der Anwender beim Bankinstitut einen Datenträger beantragt. Dieser dient dazu, das Belegwesen selbst zu steuern und die entsprechenden Belege ‚downzuloaden‘.

Wenn nun ein Kunde bezahlt, werden die über den Bankdatenträger vermeldeten Datensätze im System abgelegt. Es merkt sich wesentliche Informationen wie beispielsweise Bankverbindung, Namen oder Adresse. Da Kunden ihre Rechnungen in der immer gleichen Art und Weise ausstellen, werden zudem einzelne Wortteile (z.B. Verwendungszweck) vorbelegt. So kann auch die nachfolgende Rechnungsnummer problemlos zugeordnet werden. Mit der Zeit „lernt“ das Electronic Banking Plus-Modul so charakteristische Merkmale einzelner Geschäftspartner und findet selbständig die offenen Posten in der Buchhaltung. Neben der Ermittlung des Kontos in der Finanzbuchhaltung bewerkstelligt diese Automatisierung ferner das komplette Buchen des Zahlvorgangs.

„Dieses Zusatzfeature zur Buchhaltung bringt aufgrund der automatisierten Buchungen eine erhebliche Zeitersparnis, da das manuelle Erfassen der Kontoauszüge wegfällt“, beschreibt Ramsauer & Stürmer Geschäftsführer Markus Neumayr den Nutzen. „Das bedeutet zugleich auf Kostenseite, dass sich ein zusätzliches Einsparungspotential durch die Reduktion des Verwaltungsaufwands ergibt und weitere Einsparungen auch bei den Belegkosten erzielt werden können. Zudem erlaubt die direkte Einspielung der Daten von der Bank in die Buchhaltung eine rasche Verarbeitung großer Datenmengen, wobei gleichzeitig mögliche Fehlerquellen durch das manuelle Erfassen minimiert werden.“

Das zukunftsweisende Modul kann innerhalb eines Tages implementiert werden und empfiehlt sich vor allem für Handelsunternehmen mit einem hohen Belegaufkommen sowie für sämtliche regelmäßige Einzahlungen wie beispielsweise Mieteinnahmen. Die Quote für das automatische Finden offener Posten im System erhöht sich in der laufenden Praxis auf 90 Prozent. Somit beschränkt sich die Tätigkeit der Anwender auf die Kontrolle der automatischen Kontenfindung und die Kontierung nicht zugeordneter Belege.
Die Softwaretechniker von Ramsauer & Stürmer entwickeln für das Electronic Banking Plus-Modul derzeit die Integration von Kreditkartenzahlungen für Bergbahnen.